24 Sep 2026
Die Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder über lizenzierte Betreiber und illegale Angebote im September 2026

Im September 2026 überwacht die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder insgesamt 129 lizenzierte Betreiber, während sie 1843 illegale Websites unzugänglich gemacht hat und eine Kanalisierungsrate von rund 77 Prozent in den regulierten Online-Markt schätzt, wobei die Behörde ihre Maßnahmen kontinuierlich anpasst und Daten aus laufenden Überprüfungen einbezieht. Diese Entwicklung zeigt sich besonders deutlich bei der Durchsetzung bestehender Regeln, da die Behörde sowohl technische Blockaden als auch administrative Verfahren kombiniert, um den Markt zu strukturieren und gleichzeitig die Einhaltung der Vorgaben zu gewährleisten.
Aktueller Stand der lizenzierten Betreiber und der Marktaufsicht
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder führt ihre Aufsichtstätigkeit mit einem klaren Fokus auf die 129 zugelassenen Anbieter durch, während sie gleichzeitig illegale Plattformen systematisch identifiziert und blockiert, sodass die Zahl der unzugänglich gemachten Seiten auf 1843 angewachsen ist und die Schätzung einer 77-prozentigen Kanalisierung auf Grundlage von Marktdaten beruht. Beobachter verfolgen diese Zahlen genau, weil sie Aufschluss über die Wirksamkeit der Regulierung geben und zeigen, wie die Behörde technische sowie rechtliche Instrumente einsetzt, um den Übergang in den lizenzierten Bereich zu fördern. Die Aufsicht umfasst dabei regelmäßige Prüfungen der Betreiber sowie die Koordination mit den Ländern, um einheitliche Standards sicherzustellen und Abweichungen frühzeitig zu erkennen.
Einschränkungen bei Tischspielen wie Blackjack und Roulette
Online-Casino-Tischspiele wie Blackjack und Roulette bleiben auf einzelne Landeskonzessionen beschränkt, wobei nur die Konzessionäre aus Schleswig-Holstein sowie die Bayerische Staatslotteriegesellschaft auf der offiziellen Whitelist erscheinen und somit legal angeboten werden dürfen. Diese Regelung führt dazu, dass Anbieter in anderen Ländern keine vergleichbaren Genehmigungen erhalten, was die Marktdynamik weiter differenziert und die Kanalisierung in die zugelassenen Segmente unterstützt. Die Behörde dokumentiert diese Beschränkungen in ihren Listen, um Transparenz für Nutzer und Betreiber zu schaffen und gleichzeitig illegale Angebote konsequent zu unterbinden.

Das zweite Änderungsstaatsvertrag und seine Auswirkungen ab Juli 2026
Ein zweiter Änderungsstaatsvertrag, der am 1. Juli 2026 in Kraft getreten ist, erweitert die Befugnisse der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder bei der Sperrung nicht lizenzierter Seiten erheblich, indem er zusätzliche rechtliche Grundlagen für schnelle und effektive Maßnahmen schafft. Dadurch können Behörden nun schneller auf neue illegale Angebote reagieren, während die bestehenden 1843 Blockaden als Grundlage für weitere Schritte dienen und die Gesamtzahl potenziell noch ansteigen kann. Die Regelung zielt darauf ab, die Durchsetzung der Lizenzpflicht zu stärken und die Kanalisierungsquote von etwa 77 Prozent langfristig zu stabilisieren oder sogar zu erhöhen, ohne dass dabei neue Konzessionen für Tischspiele in allen Ländern erteilt werden.
Bewertungsbericht und zukünftige Entwicklungen bis Ende 2026
Ein umfassender Bewertungsbericht zum Staatsvertrag muss bis zum 31. Dezember 2026 vorgelegt werden, und die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder sammelt dafür laufend Daten zu den 129 lizenzierten Betreibern, den blockierten Seiten sowie der Marktentwicklung. Dieser Bericht wird die Grundlage für mögliche Anpassungen bilden, während die Behörde bereits jetzt Statistiken zu Nutzerverhalten und Kanalisierungsraten auswertet, um fundierte Empfehlungen abzuleiten. Experten beobachten, dass die Kombination aus erhöhten Sperrbefugnissen und der bevorstehenden Evaluierung den regulatorischen Rahmen weiter festigt und gleichzeitig Raum für eine differenzierte Betrachtung der Tischspielregelungen lässt.
Statistische Entwicklungen und ihre Bedeutung für den Markt
Die von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder erhobenen Zahlen zeigen eine klare Tendenz hin zu mehr Struktur im Online-Glücksspiel, wobei die 77-prozentige Kanalisierung als Indikator für den Erfolg der bisherigen Maßnahmen dient und die Blockade von 1843 illegalen Angeboten die Wirksamkeit der technischen Instrumente unterstreicht. Diese Entwicklungen beeinflussen nicht nur die Betreiber, sondern auch die Nutzer, die zunehmend auf lizenzierte Plattformen verwiesen werden, während die Beschränkungen bei Blackjack und Roulette in den meisten Ländern bestehen bleiben und nur wenige Ausnahmen auf der Whitelist gelten. Die Behörde integriert diese Statistiken in ihre tägliche Arbeit, um die Aufsicht kontinuierlich zu optimieren und auf neue Herausforderungen reagieren zu können.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder im September 2026 mit 129 lizenzierten Betreibern, 1843 blockierten illegalen Seiten und einer geschätzten Kanalisierungsrate von 77 Prozent eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Online-Glücksspiels einnimmt, während der zweite Änderungsstaatsvertrag seit Juli 2026 die Durchsetzungskraft stärkt und der Bewertungsbericht bis Dezember 2026 weitere Erkenntnisse liefern wird. Diese Elemente bilden zusammen ein kohärentes System, das auf Transparenz, Durchsetzung und schrittweiser Marktbereinigung basiert und die bestehenden Regelungen zu Tischspielen in den einzelnen Ländern berücksichtigt.